Bedienungsanleitung Nubert nuForm 120

Nubert nuForm 120

Sprache(n):
Deutsch


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Hersteller:
Nubert 

  • Sound System Nubert nuForm 120


  • Vorschau Nubert nuForm 120 Handbuch:
    2 im Einschwingen einigermaßen mithalten, war jedoch be- züglich Ausschwingen, Frequenzgang, Wirkungsgrad und Belastbarkeit deutlich unterlegen. Wohnraum-Einflüsse und deren Kompensation Lautsprecher mit identischen Messwerten im schalltoten Raum können in normalen Wohnräumen völlig unterschied- lich klingen. Den Auswirkungen übel klingender Räume kann man mit Equalizern oder digitalen Signalprozessoren nur sehr unvollkommen beikommen, weil jeder Punkt im Raum sein Eigenleben hat. Das Aufstellen von Diffusoren, Reflek- toren und Absorbern kann die akustischen Eigenschaften ei- nes Wohnraums stark verbessern - aber ob sich mit diesen sperrigen Gegenständen, die mehrere Quadratmeter in An- spruch nehmen, noch Familienmitglieder oder Gäste wohl- fühlen, ist fraglich. Mit großen Boxen, überlegter Anordnung der Lautsprecher- chassis und sinnvoller Auslegung der Weiche kann man mit einem Tieftöner die Einbrüche auffüllen, die z. B. durch Fuß- boden-Reflektionen beim jeweils anderen Tieftöner erzeugt werden. Diese Einbrüche und Anhebungen entstehen durch gegen- seitige Überlagerung unterschiedlicher Schallwellenzüge, die auf verschiedenen und verschieden langen Wegen die Stre- cke vom Lautsprecher zum Ohr durchlaufen, sowie durch stehende Wellen zwischen parallelen Wänden. Vielfach wird versucht, die sich dadurch ergebenden extrem „schmalbandigen“ Welligkeiten, die an jedem Punkt im Raum vollkommen unterschiedlich ausgeprägt sind, mit digi- talen Signal-Prozessoren (DSP-Systemen) oder parametri- schen Equalizern geradezubiegen. Solche „Korrekturversu- che“ verkehren sich jedoch gravierend ins Gegenteil: für den Punkt, an dem sich das Mess-Mikrofon (oder beispielsweise das linke Ohr eines Hörers) befindet, können zwar mit Hilfe von DSP-Systemen Frequenzgangeinbrüche durch drastisch erhöhten Leistungseinsatz für die zugehörigen Frequenzen ausgeglichen werden; - aber nur für diesen einen Punkt und nur für den „eingeschwungenen Zustand“ (also für langsam an- und ausschwingende Instrumente, wie z.B. große Orgelpfeifen). Um einen im Alltag „normalen“ Einbruch von beispielsweise 10 dB aufzufüllen, benötigt man eine Verzehnfachung der Verstärkerleistung. Dabei entsteht absolut sicher an fast al- len anderen Stellen des Raumes - vielleicht nur 50 cm ent- fernt - eine weit unangenehmere, dröhnende Überhöhung. - In der Praxis werden also durch „Ausbügeln“ der (nicht so störenden) Frequenzgang-Einbrüche im Raum extrem stö- rende Überhöhungen gemacht! Frequenzgang- Phasen- und Laufzeitfehler eines Lautspre- chers können von DSP-Systemen weitgehend kompensie .....
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